1. Mountainairing Woche 14.07.-21.07.2007
Geschrieben von Christoph Seiwald am 20. Juli 2007
Es ist Vollbracht Die Erste Mountainairing Woche ” Höhentraining für Marathonläufer ” war ein super Erfolg . Die Teilnehmer haben sichtliche Verbesserungen des körperlichen und mentalen Zustandes. Herr Vogelgesang von Medical Consult AG by UNI Trier hat die Tests und Messungen ausgearbeitet und interpretiert sensationelle Erfolge bei den Athleten. Unserer Marathonläufer aus Deutschland und Österreich wurden von der Universität Innsbruck begleitet. Es wird eine detaillierte Studie über das Phänomen MOUNTAINAIRING geben. Die ersten Resonanzen von der Fachpresse sind berauschend. Trotzdem werden wir unser Produkt noch weiter Verbessern. Dafür waren aus Experten aus der Marthon und Triatlon Szene bei Mountainairing dabei und bringen einige Details zur Verbesserung und Qualiätserweiterung ein. Vielen Dank….Robert und Klaus. Auch wenn das Jentschura Hirse-Buchweisenmüsli zunächst nur große Augen verbreitet …. Ab dem 2. Tag wollten alle nur noch Morgenstund Frühstücksbrei…
Wir freuen uns alle schon auf die nächste Mountainairing Woche.
Bis Bald Christoph Seiwald
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26. Juli 2007 um 10:28
Tag 1: DIE ANREISE
Mit gemischten Gefühlen machten wir uns am 14.07. auf den Weg nach Ischgl um an der Mountainairing Woche “Höhentraining für Marathonläufer” teilzunehmen.
Wir wussten nicht genau was uns erwartet und waren gespannt und nervös. Wie ist das Hotel? Wie und wer sind die anderen Läufer? Natürlich stellte sich uns die Frage: kommen wir da überhaupt mit? und und und….
Eines war schon mal klar: das Wetter würde mitspielen. Wenn wir nicht mithalten können, dann haben wir wenigsten Sonnenschein.
Unser erster Eindruck: das Hotel. WOW. Nicht schlecht!
Unsere erste Frage: sind die anderen schon da?
Die ersten Kontakte wurden beim gemeinsamen Abendessen geknüpft. Robert saß glücklicherweise gleich an unserem Tische und so hatten wir Gesprächsstoff en masse.
Bei der Begrüßung durch Christoph hatten wir dann schon mal einen groben Plan wie das Mountainairing so ablaufen wird. Schon hier wurden wir das erste Mal auf “Morgenstund” aufmerksam gemacht, doch wir wusste nicht was uns da erwartet.
Interessiert lauschten wir dann dem ersten Vortrag von Jürgen Vogelgesang und absolvierten die ersten Tests.
Tag 2: DER BREI…oder auch PAMPE genannt
offiziell “Morgenstund” doch am ersten Tag noch eine große Überwindung.
Wie viel Wurzelkraft gibt man dazu? Kann ich Kaffee haben? Darf ich ne Scheibe Brot dazu essen?
Klaus stellte sich keiner dieser Fragen und bediente sich am Frühstücksbuffet.
Mit der Zeit wusste man wie man Morgenstund verfeinert, und zur Verwunderung stellte man fest: HEY ES SCHMECKT!
Und ein weiterer Vorteil stellte sich heraus: der Brei lag nicht schwer im Magen und man bekam kein Hungergefühl trotz der Anstrengungen bis Mittag
Tag 2: DER BERG
Unbekümmert und voll Elan gingen wir am ersten Lauftag die Sache an. Kein Wunder, von der Gondel raus, gings ja auch erstmal bergab!
Die Ernüchterung stellte sich schnell ein. Wo kam auf einmal die “Mauer”, sprich der Anstieg her? Wenn´s runter geht, muß man auch wieder rauf. Wir waren ja am Berg bei 2800 Meter Höhe, klare Lösung
Heilfroh erst mal wieder oben zu sein wurde uns gesagt, das war das “Bonbon” an der ganzen Geschichte, jetzt fängt es erst richtig an
Entspannung fanden wir kurzzeitig bei QiGong mit unserem Mentaltrainer Peter. Eine Wohltat nach dem Lauf kurzfristig zur Ruhe zu kommen. Mittagessen gab`s am Berg und nachmittags noch Unterweisung in Lauftechnik, mit einem kurzen Lauf, natürlich bergauf, bergab. Flach war nicht möglich, damit hatten wir uns bereits anfangs abgefunden (Höhen-/Bergtraining)
Der erste Lauftag war somit geschafft. Man hat sich beschnuppert und wußte nun wie die “Anderen” so drauf sind.
Entspannung fanden wir im Bad/Sauna-Bereich oder in der Badewanne mit einem basischen Bad, was den Muskelkater abwehren sollte
Bereits beim zweiten Abendessen merkte man, dass sich die ganze Atmosphäre etwas lockerte. Ein Lob an den Koch, das Essen war sehr gut
Tag 3: River Trekking
Heute ging´s mal nicht so hoch hinauf. Bei knapp 1900 Meter hieß es raus aus der Seilbahn, Mittelstation und her mit den Walkingstöcken.
Walking? Wir? Als Läufer Walken!!!??? Wer hätte das gedacht, dass wir jemals walken.
Aber wie mit dem Brei war es auch damit, man muss es testen um mitreden zu können. Ungewohnt, aber dennoch intensiv ging’s bergab bis zum Bach und da hieß es dann “River Trekking”. Schon wieder was Neues! Wie soll das nun gehen? Also Schuhe runter und rein ins Wasser mit den Walkingstöcken. Der erste Gedanke war, eiskalt, da holen wir uns den Tod. Die Rettung waren große Steine, wie Inseln zum verweilen und erholen von der Kälte des Wassers (um die 5Grad).
Eine Stunde gings den Bergbach rauf. Der Quelle entgegen, so wie das Motto von Mountainairing auch lautet.
Am Ende war´s dann auch nicht mehr so kalt, krank wurde keiner und überlebt hat es jeder. Schon beim zweiten Mal machte es richtig Spaß. Gelächter kam auch auf, als es den einen oder anderen erwischte und er ein Vollbad im “River” nahm.
Die nächsten Tage
Nach den beiden ersten Tagen wussten wir so grob den Ablauf der restlichen Woche.
Der Brei schmeckte immer besser und man gewöhnte sich an die Höhe.
Untereinander wurden die ersten Erfahrungen ausgetauscht und die Stimmung taute mehr und mehr auf. Wir wuchsen zu einer kleinen Läuferfamilie zusammen. Alle hatten ein gemeinsamen Ziel: diese eine Woche Mountainairing so gut wie möglich zu meistern.
Leider mussten uns ein paar schon früher verlassen. Aber der Berg verlangt seine Opfer, sagten wir aus Spaß mit einem Augenzwinkern
Robert, der Lauftrainer!
“Zack und Wusch” sein Lieblingsspruch. Passte immer und überall
Mit ihm hatte die Gruppe einen Glücksgriff gemacht. Er verstand es, sein Wissen und seine Erfahrung mit viel viel Geduld an den Mann und an die Frau zu bringen.
Außerdem ist er noch ein “Pfundskerl” was man aber nicht wörtlich nehmen darf, denn so viele Pfunde hat er ja nicht.
Wir können uns nur alle nochmals herzlich bei ihm bedanken. Lass dir die Weine schmecken, die du von unserer Gruppe als kleines Dankeschön erhalten hast
Der letzte Tag
Alles Schöne hat einmal ein Ende. So auch die Woche Mountainairing.
Wir haben neue Freunde gefunden und neue Motivation geschöpft. Lauftechniken erlernt und Wissenswertes erfahren. Unsere Erfahrungen und Meinungen weitergegeben um Mountainairing noch erfolgreicher zu machen.
Ein letzter Dank gilt natürlich Christoph und seinem Team!
Ischgl, Mountainairing und der Seiblischhof waren die Reise und die Anstrengung wert.
Christoph, wir wünschen dir, dass dein Konzept großen Anklang findet. Es ist nur zu empfehlen!
PS: vergiß nicht, uns die Fotos zu schicken!!
und an die “Mountain-Bande”: wir freuen uns jetzt schon euch wiederzusehen am 16.9. in der Wachau!!!!!!
Grüße aus dem Bayerischen Wald
Martin + Gisela
27. Juli 2007 um 19:09
Servus Martin + Gisela
Freue mich sehr, dass Euch die Woche genau so viel Spaß gemacht hat wie mir — Eine Tolle Erfahrung und ein Wahnsinn von positen Feedback. Teile der Bilder und des Films sind online bei www.mountainairing.com aber ich versende trotzdem die CD´s,
Klaus habe ich schon informiert, dass Ihr Alle das Running Abo bekommt.
Grüße aus den Mountains
Christoph
14. Januar 2010 um 01:44
Super Artikel, besonders der Kommentar ist sehr interessant zu lesen. Ist es eigentlich so, dass sich im Blut etwas verändert bei einem Höhentraining?